VLW-Volleyball-Familien-Freizeitwoche 28.07. bis 04.08.2002 in Wilhelmsdorf

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Von Hans-Joachim Zucker

Eine Familie mit noch jüngeren Kindern weiß, was es bedeutet, wenn man immer für die Kids da sein muss: Kochen, Putzen, Schularbeiten, Trösten..., ein Programm machen, weil es immer langweilig ist. Da bleibt für Volleyball nicht mehr viel Zeit übrig. Es ist nicht daran zu denken, den ganzen Tag mit Gleichgesinnten zu trainieren und zu spielen.

Oder: In der glücklichen Lage zu sein, einmal im Jahr Urlaub von der Familie zu machen und dabei seinen Lieblingssport Volleyball auszuüben?

Bei der Freizeitwoche des VLW kann allen geholfen werden.

Im Haus "Waldeck" in Wilhelmsdorf, die Sporthalle des TSV Wilhelmsdorf in 3 Minuten zu Fuß erreichbar und diverse Badeseen in der Nähe: Hier trafen sich in diesem Jahr die Volleyballfamilien, um eine Woche lang zu pritschen und zu baggern.
Training in der Halle

Das Beste dabei: Die Kids wurden während der Trainingseinheiten für die Erwachsenen immer von Elena und Theresa betreut, egal ob Spiele, Freibad, Hallenhockey oder Volleyball-Grundlagen.
 

Stimmt's Urs? Jaaaa
    Frieder. Der Sommer spielte in diesem Jahr endlich einmal mit. Morgens in der Halle und jeden Nachmittag auf die Beachfelder, hier war volle Action gefordert. Da Frieder rechtzeitig erkannt hatte, dass es dieses Jahr eine Steigerung der Effizienz der Trainingseinheiten geben muss, brachte er von "höchster" Stelle (Urs, 2,08m groß von den "Youngstars" des VfB Friedrichshafen) Verstärkung mit.

Urs hatte für Frieder zusätzlich strategische Bedeutung: Der Dialog der Bestätigung seines Volleyballfachwissens während des Trainings lautete: "Stimmt's Urs?" Die Antwort kam prompt: "Jaaaaaaaa Frieder". Somit konnte Frieder auch die leise Kritik eines Teilnehmers bei den Beachvolleyball- Trainingseinheiten, "die Spielformen sind zu wenig praxisnah", wieder locker wegstecken.

Etwas Besonderes war es, dass Philipp mit gerade mal 11 Jahren aufgrund seiner Volleyball-Fähigkeiten in der Lage war, alle Trainingseinheiten der Erwachsenen mitzuspielen. Hoffentlich kann er sich so kontinuierlich im Volleyball (und in der Schule) weiter entwickeln und verbessern!
 

Es gab aber nicht nur Volleyball zu erleben: Unter Anleitung von Evi wurde Trampolinspringen für Kids und Erwachsene geboten. Jeden Abend nach dem Beachen gings zum Baden und nach dem Abendessen wurde bis spät in den Abend g'schwätzt, Poolbillard, Skat oder Nobody Is Perfect gespielt und am Tischkicker bis zum letzten Schweißtropfen gefightet.

Nicht zu vergessen: Sabine hat uns wieder hervorragend mit Essen und Trinken versorgt, auch der organisierte Küchendienst verlief reibungslos, dank perfekter Einteilung von Monika am ersten Abend.
Essen und Trinken

 

Nicht mehr ganz frisch Als die Woche dem Ende entgegen ging, einige Beschwerden mit unterdrückten Gesten kaschiert wurden, gab es ein tolles Abschlussfest mit allen, die an der Organisation der Woche beteiligt waren.

Bei diesem Fest wurden auch die Sieger und Platzierten des erstmals durchgeführten Beachvolleyballturnieres geehrt. Zwei Dreierteams und sechs Beach-Duos gaben wirklich keinen Punkt verloren. Elke und Steffi haben sich einiges einfallen lassen, damit jedes Team ein passendes Andenken erhielt.

Ob hier die Rückenmassagen von Udo für Steffi und Frieder für Elke als Siegerpreis der Ersten für die Zweiten gesundheitlich für Elke und Steffi unbedenklich waren, konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden.
Das Turnier wurde vom Team "Altersheim" mit Gabi, Udo und Frieder (aber nur Dank Gabi) gewonnen, vor "Fata Morgana" (Elke, Steffi). Das "Junge Gemüse" (Gundel, Hans-Joachim) muss noch etwas reifen und wurde Dritter. Es folgten: "Sandwürmer" (Claudia, Urs), "Nordlichter" (Gitta, Hans-Georg), "Ritter des Maisfeldes" (Philipp, Matze), "Sunblocker" (Elke, Marion) und "Rote Laterne" (Sabine, Lissy, Edwin). Beach-Volleyball

Als Fazit bleibt, das im nächsten Jahr die Freizeitwoche gerne wieder in der ersten Sommerferienwoche stattfinden darf und das zwei Nachmittage Pause auch nicht schlecht wären. Der Beachvolleyballteil und das Turnier kam bei allen hervorragend an. Es gab wieder eine Menge neuer Spiel- und Übungsformen, auch als Anregungen für das Training zuhause im Verein.
 

Exkursion ins Pfrunger
     Ried Besonders erwähnt werden muss, dass die gesamte Übernachtungspauschale der Teilnehmer einer Präventivgruppe für sexuell misshandelte Jungen zugute kommt.

Jeder von uns ist mit der Gewissheit nach Hause gefahren, dass eine solche Woche einmalig in (Süd-) Deutschland ist, sowohl als Angebot als auch inhaltlich.

Es hat allen uns allen saumäßig Spaß gemacht.

Bis nächstes Jahr bleiben von dieser Freizeitwoche Frieders neue Volleyball- Weisheiten im Gedächtnis, die wir hiermit gerne weitervermitteln:

(1) "Volleyball ist ein Bewegungsspiel!" Wir wissen aber sicher, dass ein "Tannenzäpfle" von allein auch nicht vom Kühlschrank auf den Tisch kommt.

(2) Und den Teilnehmern von der VG Entenhausen ist Dank Frieder klar geworden, warum Sie als Mannschaft so heißen (und nicht z.B. VG Känguruhausen).

Spätestens im nächsten Jahr bei der nächsten Freizeitwoche, werden sich alle Teilnehmer beim Volleyballspielen wieder bewegen.


Bis nächstes Jahr


Letzte Änderung: 12.09.2002 22:06